Vom 19. – 23. Februar habe ich einen ersten Fotoworkshop auf den Lofoten angeboten. Die drei verfügbaren Plätze waren sehr schnell ausgebucht, und am Ende standen drei zusätzliche Interessenten auf der Warteliste für den Workshop.

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Gegen 12:00 Uhr ging der Flieger ab Frankfurt Richtung Oslo, und nach einem weiteren Zwischenstopp in Bodø landeten wir schließlich gegen 19:00 Uhr am Flughafen in Leknes, dem größten Ort der südlichen Lofoten. Von dort waren es nochmal 10 Minuten mit dem Auto zu unserer Unterkunft: wir hatten zwei sogenannte „Rorbuer“ gemietet, also Fischerhütten im klassischen Stil und direkt am Wasser gelegen, für die die Lofoten so berühmt sind.

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Freitag bis Sonntag liefen dann alle nach einem ähnlichen Muster ab: frühes Aufstehen, um zum Sonnenaufgang an einem geeigneten Fotospot zu sein, tagsüber fotografieren unter schnell wechselnden Licht- und Wetterbedingungen, anschließend die Suche nach einem geeigneten Spot zum Fotografieren bei Sonnenuntergang, und nach einer kurzen Stärkung ging es dann erneut los, um Polarlichter aufzuspüren und zu fotografieren. Durch den nächtlichen Neuschnee präsentierte sich die beeindruckende Bergkulisse der Lofoten jeden Tag in veränderter Form.

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Wir besuchten das malerisch gelegene Fischerdorf Reine und das vorgelagerte Hamnøy und machten Abstecher zu den Stränden von Skagsanden, Ramberg, Haukland, Utakleiv und Unstad. Entlang der Straße nach Nusfjord genossen wir herrliche Ausblicke auf die Bergkulisse im Süden, die sich im warmen Licht des Sonnenaufgangs in einer zugefrorenen Eisfläche spiegelte.

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Unsere Unterkunft in der Nähe von Leknes bildete dabei den idealen Ausgangspunkt für unsere Fototour.

Am Abreisetag kamen wir noch einmal in den Genuss eines wunderbaren Sonnenaufgangs, und wäre nicht der Flug zurück von Oslo nach Frankfurt kurzfristig abgesagt worden, hätten wohl alle Workshopteilnehmer dieses verlängerte Fotowochenende in ausnahmslos guter Erinnerung behalten – so kamen wir einen Tag später als geplant wieder in der Heimat an.

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Was bleibt? Die Lofoten bieten auf engstem Raum eine Fülle an Möglichkeiten, wunderbare Landschaften zu fotografieren. Die steil ansteigenden Berge, die weiten Strände, das sich bei tief stehender Sonne kontinuierlich verändernde Licht: all diese Elemente machen den Reiz der Lofoten insbesondere für Landschaftsfotografen aus, und ich freue mich schon heute auf den nächsten Workshop, den ich auf den Lofoten anbieten darf.

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Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an meine Workshopteilnehmer: es macht einfach Spaß, mit einer solch harmonischen und humorvollen Gruppe intensive Tage in der Natur zu verbringen!

Weitere Fotos von den Lofoten

Und noch etwas, aber bitte nicht weiter erzählen: im kleinen „Kafe“ im Zentrum von Reine gibt es vielleicht die besten Zimtschnecken der Welt!