Lofoten fotografieren - Im Bann des arktischen Lichts. 2. Auflage

Lofoten fotografieren – 2. Auflage angekündigt

Verrückte Tage. Nichts ist mehr, wie es war. Und es ist unklar, wie lange der aktuelle Ausnahmezustand noch anhalten wird.

Noch bevor die Pandemie weltweit für drastische Einschnitte und tragische Todesfälle gesorgt hatte, gab es Neuigkeiten von meinem Verlag: Wegen der guten Verkäufe meines Lofoten-Fotoscouts und der allgemein sehr positiven Rezeption des Buchs wollten wir eine zweite Auflage in Angriff nehmen! 

Planung und Konzeption

Im Dezember 2019 startete ich mit der Planung, welche Korrekturen im Vergleich zur ersten Auflage vorzunehmen sein und welche Inhalte sich evtl. ergänzen lassen würden. In den zwei Jahren seit Erscheinen des Fotoscouts haben sich natürlich einige Kleinigkeiten auf den Lofoten geändert – die zweite Auflage hat mir entsprechende Anpassungen erlaubt. Das eine oder andere Restaurant hat neue Betreiber gefunden, einige wenige, nicht mehr zugängliche Fotospots habe ich entfernt. Trotz aller Sorgfalt hatten sich in der ersten Auflage außerdem noch eine Hand voll Rechtschreibfehler eingeschlichen, die ich endlich korrigieren konnte. Eine größere Anzahl neuer Spots habe ich im Lofoten-Abschnitt ergänzt. 

Lofoten im Wandel

Spannend war für mich auch zu beobachten, wie immer mehr Fotograf*innen die Lofoten in den letzten 24 Monaten für sich entdeckt haben. Die Anzahl an Fotoworkshops, die vor Ort angeboten werden, hat sich gefühlt verdreifacht. Dieser Trend wurde mir auch von den Betreibern der Unterkünfte bestätigt – die Lofoten boomen inzwischen nicht mehr nur im Sommer. Richtig voll wird es glücklicherweise aber erst ab Anfang Februar – zu diesem Zeitpunkt habe ich die Lofoten meist schon wieder verlassen. Es ist unklar, welchen Einfluss die aktuelle Krise haben wird. Der Tourismus ist – so wie viele andere Branchen – natürlich besonders betroffen von der aktuellen Situation.

Bonus-Tour: Senja

Norwegen hat aber noch viel mehr zu bieten als die Lofoten. Deshalb bin ich besonders froh, dass in der zweiten Auflage des Buchs eine umfangreiche Bonus-Tour über die Insel Senja enthalten sein wird. Noch weiter im Norden gelegen ist Senja landschaftlich ganz anders als die Lofoten. Hier gibt es viele Flüsse und Birkenwälder, die besonders im Herbst für tolle Farbstimmungen sorgen. Aber natürlich gibt es auch Gemeinsamkeiten. Mächtige Berge, tiefe Fjorde prägen auch hier die Landschaft, und es gibt unendlich viel zu entdecken bei der fotografischen Erkundung.

Senja
Senja
Senja

Abschließende Gedanken

Vermutlich ist im Augenblick kein idealer Zeitpunkt, um ein Buch zur Reisefotografie auf den Markt zu bringen. Allerdings wird es ja auch noch ein bisschen dauern, bis die zweite Auflage käuflich erhältlich sein wird. Im Augenblick ist Ende Juli als Veröffentlichungstermin geplant. Mal schauen, wie bis dahin alles sein wird.

Aber vielleicht ist die zweite Auflage des Fotoscouts ja auch geeignet, um das Fernweh ein wenig zu lindern und eine zukünftige Fotoreise in den hohen Norden zu planen und vorzubereiten. Ich bin sehr gespannt, ob die zweite Auflage genau so gut ankommen wird wie die erste. Ich könnte mir vorstellen, dass das ausführliche Bonus-Kapitel über Senja das Buch auch für Besitzer der ersten Auflage nochmal interessant macht.

Ich möchte mich nochmal recht herzlich bedanken bei allen Leser*innen meines Buchs und für die vielen positiven Rückmeldungen, die mich über die unterschiedlichsten Kanäle erreicht haben. Aus den zahlreichen e-Mails habe ich verstanden, dass der Fotoscout seine Alltagstauglichkeit vor Ort auf den Lofoten hat beweisen können.

Danke auch an die zahlreichen Teilnehmer*innen an meinen Lofoten-Workshops, die gemeinsam mit mir eine Vielzahl der beschriebenen Spots erkundet haben. Ihr habt meine Begeisterung und die Leidenschaft für diese so besondere Inselgruppe mit mir geteilt. Gemeinsam sind wir im Bann des arktischen Lichts!

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