Ich könnte viel darüber schreiben, wie eine Woche auf den Lofoten im Januar ist. Ich tue es ja auch, in Artikeln, Büchern und Newslettern. Aber manchmal ist es schöner, einfach anderen das Wort zu überlassen.

Im Januar 2026 habe ich zwei Workshops auf den Lofoten geleitet – den ersten seit meiner Erkrankung im Jahr 2024. Manche Wochen laufen einfach rund. Die zweite Gruppe im Januar hat mich besonders beeindruckt – mit ihrer Neugier, ihrer Offenheit und ihrer Bereitschaft, auch nach Mitternacht noch am Strand zu stehen, wenn die Aurora zu tanzen beginnt.

Zwei Teilnehmer haben ihre Woche in Videos festgehalten. Vier haben mir danach geschrieben. Was sie sagen, berührt mich – und gibt vielleicht einen ehrlicheren Eindruck davon, wie sich diese Reise anfühlt, als ich es selbst beschreiben könnte.

Simon: zum ersten Mal auf den Lofoten – sechs Videos

Simon war noch nie auf den Lofoten. Dass er seine erste Woche dort gleich mit einer Kamera und einem YouTube-Kanal dokumentiert hat, ist ein Glücksfall – denn so kann man die Reise fast in Echtzeit miterleben: die Ankunft, die erste Begegnung mit dem Licht, die Nächte unter dem Polarlicht, den Abschied. Seine sechsteilige Serie ist ehrlich, persönlich und wunderschön anzuschauen.


 

Und so beschreibt Simon die Woche selbst:

„Jens hatte immer ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen am Himmel und beobachtete die Messwerte, damit wir auch nichts verpassen. Er führte uns zu Sonnenaufgängen und -untergängen an die perfekten Spots auf den Lofoten – und sogar in den Mittagsstunden konnten wir geeignete Orte in tollem Licht fotografieren. Seine ruhige Art übertrug sich auf die Teilnehmer. So waren alle auch entspannt beim Fotografieren, wenn es mal hektischer wurde. Er achtete darauf, dass alle zu „ihrem Foto“ kamen und keiner im Bild stand.“

— Simon Schönhoff · vollständiges Testimonial

Amit: Polarlichter und Landschaft – ein Vlog

Amit kannte die Lofoten bereits vom Sommer – mit der Familie. Im Januar war er zum ersten Mal in der arktischen Dunkelheit dort, und er hat festgestellt, dass es eine völlig andere Inselgruppe ist. Sein Video im Vlog-Stil zeigt vor allem, was viele Besucher als das Herzstück einer Winterreise erleben: die Jagd nach dem Polarlicht, die atemberaubende Weite der Landschaft, die Stille zwischen den Aufnahmen.

 

Was die anderen Teilnehmer geschrieben haben

Ralf, Dirk und Helga haben mir nach ihren Wochen ausführliche Rückmeldungen geschickt. Ich zitiere sie hier gerne, weil sie Dinge ansprechen, über die ich selbst nicht so leicht schreiben würde.

„Die Fotoreise zu den Lofoten war ein absoluter Traum. Jens hat uns in der Woche zu wunderschönen Fotospots mit unterschiedlichen Lichtstimmungen geführt. Dadurch haben wir die Inselgruppe auch geographisch mit ihren vielen Facetten kennengelernt. Seine große Erfahrung mit der Landschaftsfotografie hat mir sehr geholfen, meine Bildkompositionen zu verbessern. Die tolle Stimmung innerhalb der Gruppe hat zu der Reise perfekt gepasst. Besser geht es nicht.“

— Ralf Kuhn · vollständiges Testimonial

„Angefangen bei der schier endlosen Zahl an Fotogelegenheiten bei magischen Lichtstimmungen, über lange Nächte mit atemberaubenden Polarlichtern bis hin zur gemütlichen Unterkunft mit einem spektakulären Blick in einen wunderschönen Fjord. Unser Workshopleiter Jens brachte uns aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Ortskenntnis zur jeweils besten Tageszeit an die unterschiedlichsten Locations, ohne sich spontan ergebende Fotogelegenheiten außer Acht zu lassen. Aufgrund seines feinen Gespürs und seiner überaus angenehmen Art erhielt jeder Workshopteilnehmer genau das richtige Maß an Unterstützung. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich fotografisch mit Jens in nordischen Gefilden unterwegs war.“

— Dirk Kockmann · vollständiges Testimonial

„Trotz meiner Bedenken wegen der Anreise habe ich mich angemeldet und bin unendlich dankbar, dies gemacht zu haben. Bestens wie Teletubbies angezogen und mit Krampen besohlt, trotzten wir dem Eis und den kalten Temperaturen und lernten viel von Jens über Bildkomposition und das Fotografieren von Polarlichtern. Die Aurora Borealis war uns wohlgesinnt und bescherte uns viele schöne Stunden. Wir haben gefühlt jeden Winkel der Inselkette dank Jens‘ Reiseplanung gesehen: von viel besuchten Fotospots bis zu unbekannteren Ecken. Alles in allem: es war eine rundum schöne Woche mit lieben Menschen – vielen lieben Dank vor allem an Jens für die Orga, das Kochen, das Fahren, das Betreuen und dieses einmalige, unbeschreiblich schöne Erlebnis!“

— Helga Welz · vollständiges Testimonial

Lofoten im Januar 2027

Die Workshops im Januar 2026 waren für mich persönlich besonders – es war die Rückkehr nach einer langen Pause, und sie hat mir gezeigt, dass diese Art des gemeinsamen Fotografierens genau das ist, was ich weiter machen möchte. Nur anders: kleiner, intensiver, mit mehr Zeit für jeden Einzelnen.

Ab Januar 2027 werde ich die Workshops ausschließlich in Kleinstgruppen mit maximal drei Teilnehmern anbieten, und erstmals als Selbstfahrer-Workshops. Das bedeutet in der Praxis: zwei Mietwagen, kleine Fahrgemeinschaften – vermutlich werden wir zu viert mit zwei PKWs unterwegs sein –, und damit auch eine neue fotografische Freiheit: spontaner, flexibler, noch näher an der Inselgruppe.

Die genauen Termine sind noch in Planung. Wenn du dir einen Platz sichern möchtest, melde dich gerne unverbindlich bei mir: jens@schieflicht.de

 

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